Gestern hab ich geschrieben Buch ist Buch und Film ist Film - das gilt natürlich immer noch. Trotzdem bereitet mir dieses Thema weniger Probleme als einen Titel für die beste Buchverfilmung zu finden.
Der Roman gehört zu meinen Lieblingsbüchern und wurde in der Verfilmung um eigentlich alles gebracht was ihn ausmacht. Selbst der Film für sich betrachtet ist eher langweilig und wirkt, als würde etwas fehlen: Timeline.
Der dritte Teil der Jurassic Park Filme war schon kein Glanzlicht mehr, aber ehrlich gesagt hätte ich auch erwartet, dass das Gehege der Flugsaurier irgendwie verarbeitet wird. (Und die Stelle mit dem T-Rex und dem Wasserfall hätte ich auch eingebaut, möchte aber bitte trotzdem keinen vierten Teil...) Dafür haben sie anscheinend einzelne Seiten ausgerissen und eine eigene Geschichte drumherum gebastelt - bei der Verfilmung von Timeline hat man sich dagegen keinerlei Mühe gemacht: Wichtige Stationen werden im Schnelldurchlauf abgehandelt, ab und an verschwindet mal einer und dann sind die übrig gebliebenen auch schon wieder zurück. Beziehungen zwischen den Charakteren oder zu ihrer Arbeit? Fehlanzeige. Und auch sonst - der Film ist nicht mehr als eine verschwommene Erinnerung der Romanvorlage...
Ich wüsste gerne warum Michael Crichton hier nicht ebenfalls eingegriffen hat wie bei "Der 13te Krieger".












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